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Für unsere Seele ...

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  • Diakon Josef Neuhold
Pater Marian

Lb Besucher der Homepage!


 Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt.

 

 

Allein dank dieser Begegnung – oder Wiederbegegnung – mit der Liebe Gottes, die zu einer glücklichen Freundschaft wird, werden wir von unserer abgeschotteten Geisteshaltung und aus unserer Selbstbezogenheit erlöst. Unser volles Menschsein erreichen wir, wenn wir mehr als nur menschlich sind, wenn wir Gott erlauben, uns über uns selbst hinaus zu führen, damit wir zu unserem eigentlicheren Sein gelangen. Dort liegt die Quelle der Evangelisierung. Wenn nämlich jemand diese Liebe angenommen hat, die ihm den Sinn des Lebens zurückgibt, wie kann er dann den Wunsch zurückhalten, sie den anderen mitzuteilen?
 

Das Gute neigt immer dazu, sich mitzuteilen. Jede echte Erfahrung von Wahrheit und Schönheit sucht von sich aus, sich zu verbreiten, und jeder Mensch, der eine tiefe Befreiung erfährt, erwirbt eine größere Sensibilität für die Bedürfnisse der anderen. Wenn man das Gute mitteilt, fasst es Fuß und entwickelt sich. Darum gibt es für jeden, der ein würdiges und erfülltes Leben zu führen wünscht, keinen anderen Weg, als den anderen anzuerkennen und sein Wohl zu suchen. So dürften uns also einige Worte des heiligen Paulus nicht verwundern: » Die Liebe Christi drängt uns « (2 Kor 5,14); » Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! « (1 Kor 9,16).


Der Vorschlag lautet, auf einer höheren Ebene zu leben, jedoch nicht weniger intensiv: » Das Leben wird reicher, wenn man es hingibt; es verkümmert, wenn man sich isoliert und es sich bequem macht. In der Tat, die größte Freude am Leben erfahren jene, die sich nicht um jeden Preis absichern, sondern sich vielmehr leidenschaftlich dazu gesandt wissen, anderen Leben zu geben. «[4] Wenn die Kirche zum Einsatz in der Verkündigung aufruft, tut sie nichts anderes, als den Christen die wahre Dynamik der Selbstverwirklichung aufzuzeigen: » Hier entdecken wir ein weiteres Grundgesetz der Wirklichkeit: Das Leben wird reifer und reicher, je mehr man es hingibt, um anderen Leben zu geben. Darin besteht letztendlich die Mission. « Folglich dürfte ein Verkünder des Evangeliums nicht ständig ein Gesicht wie bei einer Beerdigung haben. Gewinnen wir den Eifer zurück, mehren wir ihn und mit ihm » die innige und tröstliche Freude der Verkündigung des Evangeliums, selbst wenn wir unter Tränen säen sollten […] Die Welt von heute, die sowohl in Angst wie in Hoffnung auf der Suche ist, möge die Frohbotschaft nicht aus dem Munde trauriger und mutlos gemachter Verkünder hören, die keine Geduld haben und ängstlich sind, sondern von Dienern des Evangeliums, deren Leben voller Glut erstrahlt, die als erste die Freude Christi in sich aufgenommen haben. «( Vgl Evangelium Gaudi)


In diesem Sinne lade ich zu den Aktivitäten und Gottesdiensten in unsere Pfarre ein! P. Marian Gruber

Kaplan Leandro

 

 

Mein Werdegang

Mein Name ist Leandro Venegas Chinchilla. Ich bin 36 Jahre alt, das dritte von vier Kindern und stamme ursprünglich aus Costa Rica. Im Herbst 2011 führte mich mein Weg nach Wien. Dort wurde ich in das Diözesane Missionskolleg Redemptoris Mater entsandt, um meine Ausbildung zum Priester zu beginnen. Mein theologisches Studium schloss ich an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien ab.

Erfahrungen in der Missionsarbeit

Im Laufe meiner Seminarausbildung durfte ich wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Missionsprojekten sammeln. Drei Jahre lang war ich missionarisch tätig: zunächst in Graz, anschließend in Südafrika und schließlich in Wien. Diese Zeit hat meinen Glauben vertieft und meinen Blick für die vielfältigen Lebenssituationen der Menschen geweitet.

Priesterliche Laufbahn

Nach meiner Zeit in der Mission durfte ich als Diakon in der Pfarre Sankt Benedikt in Wien wirken. Am 18. Juni 2022 wurde ich im Stephansdom zum Priester geweiht. Mein erstes Jahr als Priester verbrachte ich in der Pfarre Sankt Christoph am Rennbahnweg in Wien. Seit dem 1. September 2023 bin ich als Mithilfe-Priester in Sankt Josef in Sankt Pölten tätig. Darüber hinaus unterrichte ich seit drei Jahren katholische Religion an der HLW in Türnitz.

Mein Weg zur Krankenhausseelsorge

Seit dem 1. September 2025 darf ich als Mithilfe-Priester im Universitätsklinikum wirken. Für diese Aufgabe bin ich sehr dankbar, besonders für die Möglichkeit, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen seelsorglich zu begleiten und gemeinsam mit dem Seelsorgeteam für sie da zu sein.

Mein Start im Pfarrverband Sankt Pölten Nord

Ab dem 1. September 2026 darf ich meinen Dienst im Pfarrverband Sankt Pölten Nord beginnen. Mit Freude und Dankbarkeit sehe ich diesem neuen Weg entgegen. Ich bin überzeugt: Im Glauben sind wir aufeinander angewiesen. Christsein lebt von Gemeinschaft, vom gemeinsamen Beten, Tragen und Weitergehen. So freue ich mich darauf, die Menschen in beiden Pfarren kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen den Weg Gottes zu gehen. Ich bitte um Ihr Gebet und wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen.

Diakon Josef Neuhold

Zum Ständigen Diakon geweiht wurde ich am Sonntag, den 30. Oktober 2005 in der Stiftskirche Melk vom seinerzeitigen Diözesanbischof DDr. Klaus Küng. Der Psalmvers „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ ist mein Weihespruch (Psalm 103,2).

Seither bin ich ehrenamtlich in unserer Pfarre als Diakon tätig. Meine Aufgaben sind vor allem die Verkündigung des Evangeliums und der Predigtdienst. Auch übernehme ich nach Bedarf das Feiern von Wortgottesdiensten, Maiandachten, Kreuzwegandachten und lade immer wieder zu meditativen Gebetsabenden ein.

Ich bin beruflich bereits in Pension, war beim Amt der NÖ Landesregierung beschäftigt und hatte das Bauingenieurwesen an der TU Wien studiert. Seit 2022 bin ich verwitwet. Meine leider verstorbene Ehefrau Christiane war 20 Jahre die Pfarrsekretärin der Pfarre Maria Lourdes.

Kontakt:
Pfarre St.Pölten - Maria Lourdes

Kremserlandstraße 48

3100 St.Pölten

Tel.: 02742/36 31 10, oder 0664/39 56 544

Email: maria_lourdes@gmx.at
m.kreipl@dsp.at   = Pfarrsekretariat (Manuela Kreipl)

 

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